Gemeinschaftspraxis für Urologie

Hauptabteilung für Urologie
Evangelisches Krankenhaus Dierdorf / Selters

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Zertifizierung nach ISO 9001

27.09.2022

Die Urologie Dierdorf stellt hohe Anforderung an das Qualitätsmanagement. Alle Prozesse, die Organisation sowie Standards werden laufend kritisch geprüft und angepasst. Dank Ausrichtung und Umsetzung von anerkannten internationalen Standards haben wir die ISO Zertifizierung 9001 erreicht. Das Siegel garantiert ein qualitativ hohen Maßstab aller Tätigkeiten in allen Bereichen der Praxis. Wir freuen uns über den Erfolg, der durch das gesamte Team und den Einsatz unserer Qualitätsmanagementbeauftragten möglich gemacht wurde.

Prostata-Tag 2022 / Interview mit Dr. med. Alexander Höinghaus, Chefarzt KHDS-Urologie

15.09.2022

Vorschaubild zur Meldung: Prostata-Tag 2022 / Interview mit Dr. med. Alexander Höinghaus, Chefarzt KHDS-Urologie

Urologen- und Patientenverbände riefen bereits 2005 europaweit den 15. September zum Prostata-Tag aus um immer wieder über den wunden Punkt des Mannes zu informieren und Männer über Erkrankungen der Prostata aufzuklären. Jährlich erkranken etwa 60.000 Männer an Prostatakrebs – die häufigste Krebserkrankung und zweithäufigste Krebstodesursache bei Männern. Dr. med. Alexander Höinghaus, einer der beiden Chefärzte der Urologie im Evang. Krankenhaus Dierdorf/Selters (KHDS) beantwortet im Interview die wichtigsten Fragen rund um die Prostata und die Vorsorgeuntersuchung.

Am 15. September ist Europäischer Prostata-Tag – der Tag dient zur Aufklärung und Information. Auf welche Signale sollte „Mann“ achten und wie können Probleme mit der Prostata erkannt werden?

Dr. Höinghaus: Grundsätzlich gilt es hier zwischen der gutartigen Prostatavergrößerung und dem Prostatakrebsleiden zu unterscheiden. Tatsächlich ist in der heutigen Zeit, in der gute und breit verfügbare Diagnostik möglich sind, das frühe Erkennen des Prostatakarzinoms möglich, so dass Symptome selten auffallen. Kommt es zu Symptomen sind diese gerne Blutbeimengungen im Urin, erschwertes bis unmögliches Wasserlassen oder auch diffuse Rückenschmerzen oder andere Schmerzen im Bereich des Achsenskelettes (Wirbelsäule, Röhren, Knochen, Becken, etc.). Die Symptome der klassischen gutartigen Vergrößerung der Prostata sind z. B. verminderter Druck beim Urinieren, mehrzeitiges Wasserlassen, nächtliches Aufstehen zum Wasserlassen sowie Restharngefühl.

Wer ist besonders gefährdet für Prostataerkrankungen?

Dr. Höinghaus: Die gutartige Erkrankung der Prostata im Sinne einer Vergrößerung stellt sich bei jedem Mann früher oder später ein. Insbesondere ab der sechsten Lebensdekade gehört eine mindestens milde Symptomatik (siehe oben) zum ‚guten Ton‘. Im Falle einer bösartigen Veränderung der Prostata ist tatsächlich eine genetische Belastung als Risikofaktor bekannt. Liegt bei einem Verwandten ersten Grades (Vater, Bruder) ein Prostatakrebs vor, sollte hier frühzeitig vorgesorgt werden.

Ab wann und wie oft sind Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll?

Dr. Höinghaus: Die Vorsorgeuntersuchung bezieht sich primär auf das frühzeitige Erkennen des Prostatakrebsleidens. Es ist hinreichend bekannt, dass Krebsleiden im frühen Stadium nur selten Symptome verursachen. In genau diesen Stadien sind diese Erkrankungen im Regelfall allerdings gut kurativ therapierbar. Mit diesem Ausdruck bezeichnet der Mediziner die Situation, in der er den Patienten noch mit einer anschließenden vollständigen Heilung therapieren kann. Vor diesem Hintergrund sollten Patienten mit dem 40. Lebensjahr einmal im Jahr beim Urologen vorstellig werden, so dass das persönliche Risikoprofil ermittelt und ein individueller Vorsorgeplan erarbeitet werden kann.

Was passiert, wenn eine Prostataerkrankung erkannt wird? Muss gleich operiert werden?

Dr. Höinghaus: Im Falle einer gutartigen Erkrankung der Prostata, welche mit erschwertem Wasserlassen einhergeht, ist die medikamentöse Therapie der erste Schritt der Wahl. Häufig ist bei dem Kardinalsymptom des nächtlichen Wasserlassens auch eine Umstellung der Trinkgewohnheiten im ersten Schritt zielführend. Kommt es allerdings zu einer nicht resthaarnfreien Blasenentleerung ist eine medikamentöse Therapie empfohlen. Ist diese Therapie nicht mehr für eine ausreichende Blasenentleerung hinreichend, sollte eine Reduktion des Prostatagewebes stattfinden. Hier gibt es mehrere Techniken und Möglichkeiten wie dies zu bewerkstelligen ist. Eine allgemeine Empfehlung kann man nicht aussprechen, hier ist eine individuelle Beratung notwendig. Bei einem Prostatakrebsleiden hängt es maßgeblich von der Art und der Qualität des veränderten Prostatagewebes ab. Auch das Patientenalter, Voroperationen und Vorerkrankungen sind hier für die Entscheidung zu einer adäquaten individuellen Therapieempfehlung nötig. Vor diesem Hintergrund ist eine genaue fachurologische Beratung in jedem Einzelfall unabdingbar. Grundsätzlich gilt zu sagen, dass im Falle eines auf die Prostata begrenzten Krebsleidens eine kurative Therapie (siehe oben) anzustreben ist.

Wie kann ich vermeiden, Probleme mit der Prostata zu bekommen?

Dr. Höinghaus: Grundsätzlich ist das Vermeiden eines Prostatakrebsleidens nur bedingt durch die Umstellung der Lebensumstände machbar. Auch eine gutartige Vergrößerung der Prostata ist nicht direkt beeinflussbar. Regelmäßige fachurologische Kontrollen zum frühzeitigen Erkennen einer eventuellen „Schieflage“ sind zielführend.

 

Gehen Prostatavergrößerung oder Krebs sofort einher mit dem Verlust von Libido und Potenz?

Dr. Höinghaus: Es gilt zu bedenken, dass sowohl das Auftreten der gutartigen Prostatavergrößerung als auch das Auftreten eines Prostatakrebsleidens im Regelfall in der gleichen Lebensphase geschehen wie Erst-Manifestation von Potenzstörungen. Vor diesem Hintergrund ist nicht immer sicher zu klären aufgrund welcher Erkrankung, insbesondere bei Vorliegen anderer nicht urologischen Nebenerkrankungen und deren medikamentöser Therapie, sich eine Erektionsstörung einstellt. Sobald es allerdings zu einer Therapie eines Prostatakrebsleidens kommt (zum Beispiel operativ oder durch eine Strahlentherapie) ist mit einer zum Teil nennenswerten Beeinträchtigung der Erektionsfunktion zu rechnen. Hierbei ist aber grundsätzlich die Qualität der Erektion vor der Maßnahme der Bewertungsmaßstab. Da die Libido maßgeblich mit dem Männlichkeitshormon (Testosteron) gekoppelt ist, ist hier die Bestimmung eben dieses Blutwertes zielführend zur Klärung der Frage einer Störung. In einigen Fällen der Therapie eines Prostatakrebsleidens kann es zu einem Entzug dieses Männlichkeitshormons kommen, was dann der Logik folgend auch zu einem Libidoverlust führen kann. Grundsätzlich gehört der Libidoverlust zum Erkrankungsbild des ‘Aging Male‘, welches ein Symptomkomplex aus mehreren Symptombildern beschreibt. Auch hier ist eine einfache urologische Beratung jederzeit möglich und sinnvoll.

Was ist der aktuelle Stand bei der Diagnose?

Dr. Höinghaus: In der aktuellen Leitlinie zur Diagnostik des Prostatakarzinoms findet sich eine deutliche Unterscheidung zu der von dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen vorgesehenen Biopsie der Prostata im konventionellen Sinne. Leitliniengemäß sollte die Diagnostik des Prostatakarzinoms aktuell bildgebungsgestützt erfolgen. Mit diesem Ausdruck meint der Mediziner, dass bei einem erhöhten PSA-Wert und dem klinischen Verdacht des Vorliegens eines Prostatakarzinoms ein multiplanares MRT der Prostata durch einen hierin speziell geschulten Radiologen durchzuführen ist. Erst wenn sich in dieser Untersuchung der Verdacht eines Karzinoms erhärtet, sollte eine Biopsie durchgeführt werden. Diese Biopsie unterscheidet sich von der herkömmlichen Biopsie. Bei der Fusionsbiopsie wird nicht allein ultraschallgestützt gearbeitet, sondern die MRT-Daten mit dem Ultraschallbild gekoppelt. So kann die Punktionsnadel in den verdächtigen Herd navigiert werden. Dies ist ähnlich dem Navigationssystem beim Kraftfahrzeug.

Vielen Dank für das Interview, Herr Dr. Höinghaus.

Foto: Dr. med. Alexander Höinghaus, Chefarzt der Urologie im KHDS

Urologisches Sommerfest 2022!
Auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Das gesamte Team der Urologie feierte mit Dr. med. Alexander Höinghaus und Dr. med. Gert Schindler in den Sommer. Auf die Uro! Prost! (ata)

Die Praxis für Urologie Dierdorf gründet die Studienzentrale Dierdorf unter der Leitung von Frau Jennifer Höinghaus. Durch die Erweiterung der Praxis für Urologie können fortan die Patienten in Dierdorf und Umgebung von der Möglichkeit profitieren in Studien eingeschlossen zu werden. Hierdurch ist man bei der Therapie der jeweiligen Erkrankungen am Puls der Zeit. Die aktuell rekrutierenden (offenen) Studien können Sie unter der Rubrik

(www.urologie-dierdorf.de/studien) einsehen.

Frau Jennifer Höinghaus

Familienmensch fühlt sich wohl auf dem Land. Ein Artikel über Dr. med. Alexander Höinghaus. Facharzt für Urologie der Urologie Dierdorf und Chefarzt der Urologischen Hauptabteilung am Evangelischen Krankenhaus Dierdorf/Selters.

Hier Gelangen Sie zum Artikel.

Fortbildung ist auch Chefsache: durch die Teilnahme am Uro – Update 2022 stellen wir eine Patientenversorgung am Puls der Zeit nach den neuesten wissenschaftlichen Standards sicher.

Jetzt auf Youtube in voller Länge zu sehen.

Konzentriertes Fachwissen durch konstruktive Kooperation: Regionale Versorgung mit optimaler Qualität – Uro-onkologische Patienten aus Dierdorf profitieren von Vernetzung mit St. Vincenz
02.02.2022

Es ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Die Kooperation der Urologie des Evangelischen Krankenhauses Dierdorf/Selters mit der Onkologie des Limburger St. Vincenz-Krankenhauses. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem benachbarten Haus der Schwerpunktversorgung kann auch das Haus der Grund- und Regelversorgung im Bereich der Urologie ein breit aufgestelltes Therapiekonzept anbieten – besonders für die Dierdorfer Chefärzte Dr. Alexander Höinghaus und Dr. Gert Schindler eine perfekte Vernetzung. Denn so kann gerade im besonderen medizinischen Schwerpunkt der Uro-Onkologie ein großes Therapiespektrum und ein umfangreiches Behandlungsangebot vorgehalten werden.


Gut vernetzt: Dr. Alexander Höinghaus, Chefarzt der Urologie am Evangelischen Krankenhaus Dierdorf-Selters (links im Bild), und Prof. Dr. Thomas Neuhaus, Chefarzt der Onkologie und Palliativmedizin am St. Vincenz.

Ebenso wie die Tumorpatient:innen des St. Vincenz werden auch die Patienten des Dierdorfer Krankenhauses im Tumorboard vorgestellt: Ausdehnung, Größe und Streuung des Tumors werden dargelegt, Diagnostik und Probeentnahmen erläutert sowie die Therapieplanung jedes einzelnen Patienten diskutiert und ggf. im Verlauf angepasst. Die Dierdorfer Patient:innen werden urologisch in Dierdorf-Selters parallel weiter versorgt, durch die direkte Anbindung an das St. Vincenz kann sowohl die chemotherapeutische und falls nötig auch die strahlentherapeutische Behandlung aus einer Hand angeboten werden.

Bereits seit geraumer Zeit werden an urologischen Krebsformen erkrankte Patient:innen aus dem Dierdorfer Krankenhaus in partnerschaftlichem klinischen Dialog in beiden Häusern versorgt. „Gerade Häuser im ländlichen Raum brauchen in diesem Kontext die Anbindung an eine onkologische Hauptabteilung und insbesondere an ein Tumorboard“, sagt Prof. Dr. Thomas Neuhaus, Chefarzt der Hämatologie und Onkologie am St. Vincenz Limburg. Denn gerade in diesen Fallbesprechungen konzentriert sich das Wissen der verschiedensten hochspezialisierten Fachrichtungen, um die bestmögliche Therapie zu gewährleisten. Für die Patient:innen bedeutet das Tumorboard eine elementare Optimierung ihrer Behandlung: Durch die Beteiligung der verschiedensten Spezialisten wird von vornherein gewährleistet, dass die unterschiedlichsten Aspekte Berücksichtigung finden. Dr. Alexander Höinghaus: „Das Tumorboard löst Therapieempfehlungen von persönlichen Routinen des behandelnden Arztes zu Gunsten eines Konferenzbeschlusses, welcher auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht.“

Ebenso wie die Tumorpatient:innen des St. Vincenz werden auch die Patienten des Dierdorfer Krankenhauses im Tumorboard vorgestellt: Ausdehnung, Größe und Streuung des Tumors werden dargelegt, Diagnostik und Probeentnahmen erläutert sowie die Therapieplanung jedes einzelnen Patienten diskutiert und ggf. im Verlauf angepasst. Die Dierdorfer Patient:innen werden urologisch in Dierdorf-Selters parallel weiter versorgt, durch die direkte Anbindung an das St. Vincenz kann sowohl die chemotherapeutische und falls nötig auch die strahlentherapeutische Behandlung aus einer Hand angeboten werden. Prof. Dr. Thomas Neuhaus: „So wird das Spektrum des Krankenhauses Dierdorf, das auf urologischer Ebene sehr gut aufgestellt ist, durch interdisziplinär abgestimmte Therapiepläne und einer größeren Angebotspalette auf onkologischer Ebene verbreitert.“ Die Rückkopplung mit Dr. Alexander Höinghaus funktioniere bestens, der fachliche Diskurs sei produktiv und konstruktiv: „Die Vorstellungen der Dierdorfer Patienten sind immer bestens vorbereitet und äußerst fokussiert – dies ist eine ganz wesentliche Voraussetzung, um ein gut abgestimmtes, individuelles Therapiekonzept zu erarbeiten.“ Auch Dr. Alexander Höinghaus bewertet die teils dringliche Abstimmung zur Therapieplanung als „sehr effektiv“ und freut sich über die „enge und angenehme Zusammenarbeit mit Prof. Neuhaus und seinem engagierten Team“.

In Dierdorf selbst kommen im Bereich der Onkologie sowohl die medikamentöse als auch die operative Therapie des jeweiligen Tumorleidens (Niere, Harnleiter, Blase, Prostata, Harnröhre, Penis und Hoden) zum Einsatz. Falls erforderlich kann auch ein Kontakt zu universitären Zentren oder anderen Häusern der Schwerpunktversorgung hergestellt werden – ein Benefit, der durch die Kooperation auch den Dierdorfer Patient:innen zugute kommt. Ein einzelnes konkretes Beispiel für die Idee, die hinter der gesamten Kooperation steht: Die Möglichkeiten eines Maximalversorgers mit Heimatnähe verbinden. „Unsere Philosophie ist eine regionale Krankenhausversorgung mit optimaler Qualität als oberstem Maßstab“, so Guido Wernert, der in Personalunion Geschäftsführer beider Häuser und somit verantwortlich für die Versorgungssicherheit von jährlich 37.000 stationären sowie 90.000 ambulanten Patient:innen an vier Krankenhausstandorten ist. „Die Patient:innen unserer Westerwälder Kliniken können am St. Vincenz Limburg anspruchsvolle medizinische Vorhaltungen und hochkomplexe Therapien nutzen und werden nach ihrer Versorgung dort zeitnah wieder zurück nach Dierdorf oder Selters verlegt, wo sie für ihre Familien besser zu betreuen sind.“ Der fachliche Austausch eröffne den Kliniken gute Zukunftsperspektiven und den Menschen auf dem Land wohnortnahe Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau, ist sich Wernert sicher. „In diesem Sinne werden wir die Fachkompetenzen beider Kliniken weiter verzahnen.“

Harnblasenkarzinom

„Mit ca. 25 000 jährlichen Neuerkrankungen ist das Harnblasenkarzinom der zweithäufigste Tumor im Fachgebiet der Urologie und bei Männern sogar an vierter Stelle der Krebserkrankungen in Deutschland insgesamt.
Gerade bei diesem Karzinom ist die Früherkennung von besonderer Bedeutung, da etwa 75 % der Erstmanifestationen ein oberflächliches Harnblasenkarzinom aufweisen.
Die ersten Zeichen eines Harnblasenkarzinoms sind in der Regel eine schmerzlose Mikro- oder Makrohämaturie, die mit unspezifischen Reizsymptomen kombiniert sein kann. Daher bleibt ein Harnblasenkarzinom oft lange unentdeckt.
Viele Männer denken bei den ersten Symptomen meinst an Prostatabeschwerden, während viele Frauen die Beschwerden zunächst wiederkehrenden Blasenentzündungen zurechnen.
Da die Überlebenschancen davon abhängig sind, wie weit das Karzinom bereits fortgeschritten ist, kommen der rechtzeitigen Diagnose und Therapie große Bedeutung zu.“
Mit Hilfe von mikroskopischen Untersuchungen und einem sensitiven Test, der in einer Urinprobe eine von Tumoren vermehrt gebildete Substanz nachweist sowie mittels der Blasenspiegelung, kann das Blasenkarzinom frühzeitig diagnostiziert werden.
In der frühen Phase des Karzinoms hat die Behandlung eine wesentlich höhere Erfolgschance.
Gerne stehen wir für Ihre Fragen zur Verfügung.

Neueste Lasertechnologie für schonende Eingriffe bei Nieren- und Harnsteinen.

13.12.2021

Nieren- oder Harnsteinleiden sind weit verbreitet.Statistisch gesehen müssen rund fünf Prozent der Erwachsenen damit rechnen, mindestens einmal im Leben daran zu erkranken. Insgesamt sind mehr Männer als Frauen betroffen. Am häufigsten erkranken Menschen im Alter zwischen 30 und 60 Jahren. Um Betroffenen mittels individueller Diagnostik und Therapie spezielle Hilfe zu bieten, wurde in der Urologie Dierdorf eigens ein Steinzentrum etabliert. Modernste operative Standards gewährleistet die KHDS-Urologie durch den Einsatz neuester Technologie, so kommt auch ein Laser der jüngsten Generation zum Einsatz.
IInformieren Sie sich hier über den minimalinvasiven Eingriff.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an die Urologie.

Die „Urologie Dierdorf“ stellt die Versorgung der urologisch erkrankten Menschen in Dierdorf selbst aber auch weit über die Stadtgrenzen hinaus sicher. Dies betrifft ebenfalls den Wechsel und die Pflege der verschiedenen Katheter-Ableitungen von Patientinnen und Patienten, welche in Pflegeeinrichtungen oder zu Hause leben.

Verstärkung für die Urologie Dierdorf.
Wir begrüßen Frau Sonja Dietz in unserem Team in der Urologie Dierdorf.
Frau Dietz greift auf eine langjährige Berufserfahrung in der ambulanten medizinischen Patientenversorgung zurück. Sie verfügt über Zusatzqualifikationen in der Diagnostik und unterstützt das gesamte Team in der Gemeinschaftspraxis vor Ort sowie schwerpunktmäßig im Hinblick auf den Kontakt zu unseren Patienten, sei es telefonisch, per Fax per Email oder das Kontaktformular auf unserer Homepage.
Wir freuen uns auf die gute Zusammenarbeit.

Nach der erfolgreichen Ausbildung und der erfreulichen direkten Übernahme von Frau Sari freuen wir uns über eine weitere Gelegenheit unsere Praxis als Ausbildungsbetrieb fortzuführen.
Frau Natalija Dordevic wird die nächsten 3 Jahre das gesamte Spektrum der ambulanten und stationären Urologie bei uns erlernen. Wir freuen uns auf die bereits im August gut gestartete Zusammenarbeit.

Urologie – der Film

Wir haben neue Bilder unserer MitarbeiterInnen erstellt.

Schauen Sie gerne hier oder unter der Rubrik Team!

Erweiterung und Modernisierung unserer Behandlungsräume

Wir freuen uns über den weiteren Ausbau unserer Praxis. Zukünftig können Patientinnen und Patienten im neuen Behandlungszimmer von unseren Ärzten behandelt werden.

Die Ausstattung umfasst unter anderem auch ein neues Ultraschallgerät, das die neusten technischen Innovationen beinhaltet und somit die besten diagnostischen Ergebnisse liefert.

Zukünftig sind weitere Modernisierungen geplant, über die wir sie sehr gerne auf dem Laufenden halten werden.

Verstärkung für die Urologie Dierdorf

Zum 01.04.2021 begrüßen wir Frau Marion Lach in der Urologie in Dierdorf.

Mit Frau Lach haben wir eine hoch qualifizierte Mitarbeiterin gewonnen, die unser spezialisiertes Team mit weitereichenden Kenntnissen im Bereich der Onkologie, Qualitätssicherung, Zertifizierung nach ISO sowie Hygiene- und Sicherheitsmanagement verstärkt.

Wir freuen uns, dass wir Frau Lach für uns gewinnen konnten und heißen sie herzlich Willkommen. ❤️

Wiederbelebung beim akuten Notfall

Das Team der Urologie Dierdorf hält sich fit, um auch im Falle eines nicht-urologischen Notfalls helfen zu können.

Praxis geschlossen vom 24.12.2020 bis einschließlich 01.01.2021

Sehr geehrte Patienten,

zwischen den Feiertagen vom 24.12.2020 bis einschließlich 01.01.2021 ist die Urologie Dierdorf geschlossen.

In dringenden Notfällen suchen Sie bitte die Ambulanz des Evangelischen Krankenhauses Dierdorf auf.

Ihr Praxisteam

Umfangreiches Spektrum moderner urologischer Versorgung

Die etablierte Abteilung Urologie im Evang. Krankenhaus Dierdorf/Selters (KHDS) wird seit April 2020 gemeinschaftlich von den beiden Chefärzten Dr. med. Gert Schindler und Dr. med. Alexander Höinghaus geführt. Neben einer breiten Basis in der konservativen als auch operativen Urologie ergänzen sich die beiden Chefärzte in ihren Schwerpunkten, sodass ein umfangreiches Spektrum der modernen urologischen Versorgung angeboten werden kann. Komplettiert wird die Leistungsfähigkeit der KHDS-Urologie durch den  Einsatz modernster Medizin- und  Operationstechnik.

Schlüssellochchirurgie

„Auch in der Urologie hält der Trend zur Schlüssellochchirurgie an, sodass auch wir einen großen Teil der angebotenen Eingriffe in der sog. minimalinvasiven Technik durchführen“, erklärt Dr. med. Alexander Höinghaus. Hierzu zählt die Laparoskopie z. B.  bei der Niere, der Prostata ebenso wie die besondere Form der Schlüssellochchirurgie – die Retroperitoneoskopie – beispielsweise bei der Niere oder dem Nierenbecken. Ergänzt wird das Spektrum durch Eingriffe in die Harnröhre (TUR) und der Steintherapie.

Schwerpunkt: Onkologie

Hierbei bietet die Mitwirkung am Tumorboard am St. Vincenz-Krankenhaus in Limburg bei interdisziplinären Fallbesprechungen einen notwendigen und wesentlichen Mehrwert. Im Bereich der Onkologie kommt sowohl die medikamentöse als auch die operative Therapie des jeweiligen Tumorleidens (Niere, Harnleiter, Blase, Prostata, Harnröhre, Penis und Hoden) zum Einsatz. „Insbesondere bei den Eingriffen im Bauch-, und Beckenbereich bieten wir die Operation in Regionalanästhesie an. Dies bedeutet einen deutlich geringeren Verbrauch an Narkosemitteln und somit deutlich bessere Verträglichkeit und schnellere Genesung nach teils großen Eingriffen“, erklärt Dr. med. Gerd Schindler.

Therapeutische Verfahren

Zu den therapeutischen Verfahren, die im KHDS zum Einsatz kommen zählt die  Entfernung von Harn-, und Nierensteinen – entweder chirurgisch durch die Harnröhre oder durch Stoßwellentherapie, die Behandlung von Fruchtbarkeitsproblemen ebenso wie die Sterilisation und kosmetische Operationen. Auch kinderurologische Eingriffe werden von den erfahrenen KHDS-Medizinern durchgeführt. Im Rahmen der operativen Korrektur relevanter Harnabflussstörungen bieten die Urologen im KHDS  von der Nierenbeckenplastik über die transurethralen Resektion der Prostata bis zur Inkontinenz die passende Therapieform an.

Ganzheitlicher Therapieansatz

Da ein ganzheitlicher Therapieansatz stets im Vordergrund steht, sind auch nicht-urologische Erkrankungsbilder, insbesondere im Bereich der Palliativmedizin und der Psychosomatik stets mit im Fokus. Dies spiegelt sich auch durch den engen Austausch im Sinne einer interdisziplinären Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kollegen sowie Instituten im gesamten Kreis Neuwied und Westerwaldkreis wider.

Prostatakrebs: Vorsorge ab 45

2005 erklärten Urologen- und Patientenverbände aus ganz Europa den 15. September zum Europäischen Prostata-Tag. Ziel ist es, die Öffentlichkeit über Erkrankungen der Prostata und ihre Risiken und Folgen hinzuweisen. Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart beim Mann und liegt auf Platz zwei der durch Krebs bedingten Todesursachen bei Männern.

„Früh erkannt machen Prostataleiden weniger Komplikationen. Dennoch nehmen viel zu wenige Männer die Vorsorgeuntersuchungen wahr. Männer suchen häufig erst dann den Urologen auf, wenn bereits Beschwerden vorliegen,“ weiß Dr. med. Alexander Höinghaus, einer der beiden Chefärzte der Urologie im Evang. Krankenhaus Dierdorf/Selters (KHDS). „Dabei ist eine möglichst frühzeitige Erkennung ausschlaggebend für die therapeutischen Möglichkeiten und kann großen Einfluss auf die Heilungschancen haben: Prostataleiden führen vor allem dann zu Impotenz und Inkontinenz, wenn sie zu spät angegangen werden,“ ergänzt Dr. med. Gert Schindler, Chefarzt der KHDS-Urologie.

Zweithäufigste Krebstodesursache

Die Tatsache, dass jeder fünfte Mann im Laufe des Lebens an Prostatakrebs erkrankt und das Prostatakarzinom die zweithäufigste Krebstodesursache bei Männern darstellt, sollte zum Umdenken in den Köpfen der Männer führen. An einer Vergrößerung der Prostata leidet bereits jeder Zweite über 60. Ziel sollte eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung als selbstverständlichen Beitrag zur Erhaltung der eigenen Gesundheit zu verstehen. Die Empfehlung lautet: jeder Mann ab dem 45. Lebensjahr sollte einmal jährlich den Urologen aufsuchen. Im KHDS ist das durch die angegliederte Praxis der beiden Chefärzte der KHDS-Urologie Dr. med. Alexander Höinghaus und Dr. med. Gert Schindler zeitnah und problemlos möglich. Termine können direkt in der urologischen Praxis unter 0 26 89 (20 66) vereinbart werden.

04.08.2020 – Besuch von Herrn Professor Dr. Rübben in unserer Praxis

Herr Professor Dr. Rübben, emeritierter Ordinarius des Lehrstuhls für Urologie der Universität Essen hat am 04.08.2020 unserer Praxis einen Besuch abgestattet.

Kooperationsschluss

06/2020: In Kooperation mit der Onkologischen Abteilung  Priv. Doz. Dr. med. T. Neuhaus in Limburg.

Kooperationsschluss

04/2020: In Kooperation mit dem Institut für Radiologie, Dr. B. Sommer, Bad Honnef

Corona-Virus

Auch in der schweren Krisenzeit durch das Coronavirus ist die Urologie Dierdorf unter voller Berücksichtigung der hygienischen Maßnahmen weiter für Sie da.

Kick off Fusionsbiopsie!

Die erste Hightech Untersuchung der Urologie Dierdorf hat am 7.5.2020 erfolgreich stattgefunden.

Gemeinschaftspraxis

Seit dem 1.4.2020 wird die Urologie Dierdorf durch die Dres Dr. med. G. Schindler und Dr. med. A. Höinghaus geführt.

Stellenangebote

Wir sind eine Facharztpraxis für Urologie mit zwei niedergelassenen Fachärzten für Urologie.
Im Herzen von Dierdorf stellen wir seit 30 Jahren die medizinische Versorgung sowohl ambulant als auch stationär für die Patienten mit urologischen Erkrankungen sicher.
Unser Team besteht aus 11 Mitarbeitern mit erweiterten Zusatzqualifikationen.
Im Rahmen unserer Kooperation mit ca. 50 Pflege- Senioreneinrichtungen versorgen wir unsere Patienten auch außerhalb unserer Praxisräume.

Durch die Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Krankenhaus Dierdorf/Selters bieten wir ein umfangreiches Spektrum der operativen und konservativen Urologie an und mit den modernsten diagnostischen Verfahren wie der Fusionsstanzbiopsie stellen wir in Dierdorf den neusten Stand der Medizin.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort eine/n Medizinische Fachangestellte/n (m/w/d) in Teil- oder Vollzeit.

Ihr Profil
Sie verfügen über eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Medizinische/r Fachangestellte/r.
Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift.
Gängige EDV-Kenntnisse.
Gute Fähigkeiten in der Teamarbeit
Selbständige, verantwortungsvolle und strukturierte Arbeitsweise.
Soft-Skills und der freundliche Umgang mit Patienten sind für Sie selbstverständlich.
Idealerweise besitzen Sie bereits Praxiserfahrung in der Urologie
sowie Erfahrung in Führungspositionen/Projektleitung

Ihre Aufgaben
Patientenaufnahme und Betreuung
Assistenz bei Untersuchungen, Dokumentation und Instrumentenaufbereitung.
Allgemeine Verwaltungsaufgaben.
Projektleitung
Gestaltung und Optimierung von Prozessabläufen.

Wir bieten
– eine interessante Tätigkeit in einem sehr gut eingespielten Team.
– Weiterbildungsmöglichkeiten durch interne und externe Fortbildungsangebote in unterschiedlichen Bereichen.
– leistungsgerechte Vergütung, Weihnachtsgeld und Zuwendungen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung auf elektronischem Wege unter der E-Mail-Adresse
aerzte@urologie-dierdorf.de

Praxis für Urologie Dierdorf
Dr. med. G. Schindler und Dr. med. A. Höinghaus
Hachenburger Straße 14
56269 Dierdorf

www.urologie-dierdorf.de